Kosten

Tennis anfangen: die echten Einstiegskosten

Wie viel brauchst du wirklich, um anzufangen? Im ersten Monat fast nichts — hier ist der günstigste Weg auf den Platz.

Der erste Monat — günstiger als gedacht

Bevor du auch nur einen Euro ausgibst, eine gute Nachricht: Für deine allerersten Wochen Tennis brauchst du fast nichts. Die größten Ausgaben kommen erst, wenn du sicher weißt, dass du dranbleibst — und das ist genau die richtige Reihenfolge. Lass dich von der teuren Ausrüstung im Schaufenster nicht abschrecken; die hat mit deinem Start nichts zu tun.

Was du im ersten Monat wirklich brauchst

Für eine Schnupperstunde oder ein Probetraining reicht erstaunlich wenig:

  • Einen Leihschläger — den stellen viele Tennisschulen und Vereine kostenlos oder für ein paar Euro.
  • Normale Sportsachen — T-Shirt, kurze Hose, was du schon hast.
  • Saubere, stabile Sportschuhe — für die erste Schnupperstunde reicht das oft. Frag vorher kurz nach, ob der Verein bestimmte Sohlen verlangt. Wenn du regelmäßig spielst, sollten echte Tennisschuhe der erste Kauf sein.

Mehr ist es nicht. Du kannst Tennis ausprobieren, ohne vorher einen Einkaufszettel abzuarbeiten.

Schnupperkurs oder Probetraining

Der einzige echte Posten am Anfang ist die Stunde selbst. Viele Tennisschulen bieten Schnupperkurse günstig oder sogar gratis an, Vereine laden oft zu kostenlosen Probetrainings ein. So findest du heraus, ob der Sport zu dir passt — für wenig oder gar kein Geld.

Erst investieren, wenn du dranbleibst

Der entspannteste Weg ist Schritt für Schritt. Die Reihenfolge ist einfach:

  1. Erst schnuppern — zwei, drei Stunden mit Leihmaterial.
  2. Dann gute Schuhe — weil Leihschuhe selten passen und du für sicheren Halt sorgen willst.
  3. Danach eigener Schläger — wenn du weißt, dass du dranbleibst.
  4. Erst bei Regelmäßigkeit: Kurs oder Verein.

So gibst du nie Geld für etwas aus, das dann ungenutzt in der Ecke liegt.

Was du noch nicht kaufen musst

Einen eigenen Schläger, eine große Tasche, ein Tennis-Outfit, Dämpfer, neue Bälle oder teure Saiten brauchst du im ersten Monat nicht. Wenn du im Training bist, stellt die Tennisschule meistens Bälle und oft auch einen Schläger. Kauf erst, wenn du merkst: Ich will wirklich weitermachen.

Der günstigste Start in Zahlen

Fürs erste Ausprobieren kommst du oft mit 0 bis 50 € aus — je nachdem, ob dein Probetraining gratis ist und ob Leihmaterial etwas kostet. Solange du den Schläger leihst und noch keinen festen Kurs buchst, bleibt der Einstieg sehr überschaubar.

Die größeren Ausgaben kommen erst später: zuerst passende Schuhe, danach ein eigener Schläger, dann vielleicht Verein oder Kurs. So verteilst du die Kosten über mehrere Monate, statt alles auf einmal zu kaufen. Wer mag, kann mit dem Start-Assistenten durchspielen, welcher nächste Schritt zu ihm passt. So bleibt der Anfang leicht — und genau das ist der Punkt.

Nächster Schritt Was kostet dein Start wirklich? Start-Assistent öffnen