Tennisbälle gibt es im Sportgeschäft eimerweise — und schnell denkst du, du müsstest dich gleich eindecken. Musst du nicht. Wie viele Bälle du brauchst, hängt vor allem davon ab, ob du mit Trainer:in oder allein übst.
Im Training stellt der Verein die Bälle
Gute Nachricht zuerst: Wenn du Tennisstunden nimmst, bringst du in der Regel gar keine eigenen Bälle mit. Die Tennisschule oder der Verein hat einen großen Korb voll, aus dem die Trainerin oder der Trainer dir die Bälle zuspielt. Wenn du unsicher bist, frag vor der ersten Stunde kurz nach — in den meisten Kursen sind Trainingsbälle vorhanden.
Eigene Bälle brauchst du erst, wenn du privat spielst — etwa zum Lockerschlagen mit einer Freundin am Wochenende.
Fürs private Üben reicht eine Dose
Für den Anfang reicht eine Dose mit drei oder vier Bällen. Damit könnt ihr zu zweit problemlos eine Stunde lang spielen. Eine Dose kostet meist nur ein paar Euro. Noch entspannter ist eine zweite Dose als Reserve — dann müsst ihr nicht nach jedem verlorenen Ball über den Platz laufen oder im Gebüsch suchen.
Druckbälle, drucklose Bälle, Methodikbälle
Im Regal stehen verschiedene Sorten. Hier die wichtigsten, ohne dass du Experte werden musst:
- Druckbälle — die klassischen Bälle aus der Dose. Sie springen lebendig, verlieren mit der Zeit aber Druck und werden „platt”.
- Drucklose Bälle — etwas härter und robuster. Sie halten länger und sind fürs lockere Üben gut geeignet.
- Methodikbälle — langsamere, weichere Bälle in Rot, Orange oder Grün. Rot ist am langsamsten, Grün am nächsten am normalen Tennisball. Ideal für Kinder, aber auch für Erwachsene am Anfang hilfreich.
Wenn du einfach mit einer erwachsenen Person locker spielen willst, nimm eine normale Dose Druckbälle. Wenn ihr noch kaum Ballwechsel schafft, probiert grüne Methodikbälle — damit bleibt der Ball länger im Spiel.
Wann ein Ball „platt” ist
Bei Druckbällen merkst du es: Springt der Ball deutlich flacher, klingt dumpf oder fühlt sich beim Schlag tot an, ist es Zeit für eine neue Dose. Ein platter Ball macht weder Spaß noch hilft er dir, ein sauberes Gefühl für den Schlag zu entwickeln.
Kleiner Trick: Bälle markieren
Wenn auf mehreren Plätzen gespielt wird, sehen alle Bälle gleich aus. Markier deine Bälle mit einem kleinen Punkt oder deinen Initialen. So findest du sie leichter wieder und verwechselst sie nicht mit denen vom Nebenplatz.