Ausrüstung

Welcher Tennisschläger passt zum Anfang?

Gewicht, Kopfgröße, Griff — wir übersetzen das Fachchinesisch in eine einfache Empfehlung. So findest du einen Schläger, der dir das Lernen leicht macht, ohne dein Budget zu sprengen.

Schläger zur Auswahl im Fachgeschäft

Die gute Nachricht zuerst: Als Anfänger brauchst du keinen teuren Profi-Schläger. Im Gegenteil — die Modelle, mit denen die Stars spielen, sind schwer, kopflastig und verzeihen kaum Fehler. Genau das, was du am Anfang nicht gebrauchen kannst.

Brauchst du überhaupt einen eigenen Schläger?

In fast jeder Tennisschule und in vielen Vereinen kannst du dir für die ersten Stunden einen Schläger leihen. Probier erst aus, ob dir Tennis Spaß macht — und kauf dann ganz entspannt den passenden.

Worauf es beim ersten Schläger ankommt

Vergiss Marketing-Begriffe. Für den Start zählen nur drei Dinge — und die kannst du in einem Satz verstehen:

  • Größere Kopffläche — mehr Treffsicherheit, mehr Erfolgserlebnisse.
  • Eher leicht (260–285 g) — schont Arm und Schulter.
  • Komfortabel besaitet — verzeiht ungenaue Treffer.

Gut zu wissen: Die klingt technisch, ist aber das Wichtigste: 645–680 cm² sind ideal für Einsteiger.

Leihen oder kaufen?

Leihen ist der entspannteste Einstieg: kein Fehlkauf, keine Festlegung. Wenn du nach ein paar Stunden merkst, dass du dranbleibst, lohnt sich ein eigener Schläger — ein guter Einsteiger-Schläger kostet 60 bis 120 Euro.

Probeschwung: So fühlt sich das richtige Gewicht an

Die richtige Griffgröße

Wichtiger als die Marke: Der Griff muss sich angenehm anfühlen. Eine zu groß oder zu klein kostet Kontrolle und kann auf den Arm gehen.

Faustregel

Zwischen Fingerspitzen und Handballen sollte etwa ein Zeigefinger Platz haben. Für die meisten Erwachsenen passt L2.

Nächster Schritt Finde deinen Schläger im Schlägerfinder Schlägerfinder öffnen